Unser Team Bankpflege

an die Pinsel… fertig – los

Bei der Bankpflege steht künftig eine grundlegende Änderung des bisherigen Pflegeverfahrens an. Auf übergeordneter Ebene wurde beschlossen, den bisherigen Schutzanstrich mit Leinölfirnis durch ein hochwertiges Holzöl zu ersetzen, welches einen deutlich besseren Schutz des Holzes gewährleistet.

Die Verarbeitung dieses Holzöls stellt jedoch neue Anforderungen. Das Holz muss vor dem Anstrich vollständig trocken sein und anschließend etwa eine Woche ungestört trocknen können. Aus diesem Grund können die Pflegearbeiten künftig nicht mehr im Freien durchgeführt werden.

Geplant ist daher, die Holzteile der Bänke während der Wintermonate abzubauen und in ein beheiztes Gewächshaus zu bringen. Dort können die notwendigen Pflegearbeiten unabhängig von der Witterung unter optimalen Bedingungen ausgeführt werden. Diese Umstellung wird vom Bankpflegeteam ausdrücklich begrüßt, da sie zu einer nachhaltigeren und qualitativ besseren Pflege der Bänke beiträgt.

Daraus ergab sich eine erfreuliche Abwechslung zur Bankpflege. Die zuständigen Mitarbeiter des Gartenbetriebes fragten an, ob unser Team bereit wäre, die Lampen im Schlosspark und im Blumenhof neu zu lackieren. Die Resonanz innerhalb der Bankpflegeteams war durchweg positiv, sodass die Arbeiten Ende April aufgenommen werden konnten.

Unter der fachkundigen Anleitung des Malers des städtischen Gartenbetriebes, Herrn Sauerborn, machten sich acht Teammitglieder bei bestem Wetter an die Arbeit. Innerhalb von nur zwei Stunden wurden insgesamt 25 Lampen fachgerecht geschliffen und lackiert. Alle Beteiligten arbeiteten mit großem Engagement und hatten sichtlich Freude an dieser neuen Aufgabe. Die Begeisterung war so groß, dass sogar der Wunsch geäußert wurde, künftig weitere Objekte zu streichen.

Die beigefügten Fotos dokumentieren eindrucksvoll das gelungene Ergebnis dieses Arbeitseinsatzes und zeigen einmal mehr, mit welchem Einsatz und Teamgeist sich unsere Mitglieder für die Verschönerung und den Erhalt des Schlossparks engagieren.

Fotos: Freidhelm Gerber