“Was uns bewegt” Der Oberbürgermeister im Dialog mit den BUGA – Freunden
Die Planungen der Stadt Koblenz zum BUGA Jahr 2029
Die Planungen für die Bundesgartenschau 2029 in Koblenz nehmen deutlich Gestalt an – und die geplante Zipline sorgt schon jetzt für Aufmerksamkeit.
Der Einladung von Oberbürgermeister David Langner folgend, erhielten die Freunde der Bundesgartenschau Koblenz aus erster Hand Einblicke in die Planungen der Stadt für das BUGA-Jahr 2029. Rund 100 BUGA-Freunde fanden sich dazu im historischen Rathaussaal der Stadt Koblenz ein.
Es sei ihm ein besonderes Anliegen gewesen, die BUGA-Freunde frühzeitig zu informieren und in die Entwicklungen einzubeziehen, betonte der Oberbürgermeister. Begleitet wurde er von Claudia Hirzmann, die die städtische Stabstelle zur BUGA 2029 begleitet.
Konstruktive Wortbeiträge kamen zudem von Wiebke Neumann, Leiterin Kommunikation der Bundesgartenschau Oberes Mittelrheintal 2029 gGmbH, die weitere Einblicke in die laufenden und geplanten Prozesse der Gesellschaft gab.
Im Anschluss an die Vorstellung der Planungen hatten die BUGA-Freunde Gelegenheit, zahlreiche Fragen zu stellen – keine davon blieb unbeantwortet. Der Verein lud anschließend zu einem Sektempfang ein. Die Stimmung war durchweg positiv: Man fühlte sich umfassend informiert und blickt mit großer Vorfreude auf das, was bis zur BUGA 2029 noch kommen wird.
Kernpunkte des vorgestellten Konzepts von Oberbürgermeister David Langner:
Eine Zipline soll vom Plateau der Festung Ehrenbreitstein zum Moselufer nahe des Campinggeländes in Lützel führen.
Langner kündigte an, selbst als Erster die Strecke zu nutzen, Tom Schilling will folgen.
Neben der Zipline wurden zahlreiche weitere Projekte vorgestellt:
- Sanierung des Weindorf Koblenz
- Modernisierung des Biergartenbereichs an den Rheinanlagen
- Ausbau des Sportparks Oberwerth
- Eine große Wasser- und Spiegelfläche nach Vorbild des „Wasserspiegels“ in Bordeaux
- Ein mobiler Wald in der Innenstadt
- Eine neue Schwimmbühne im Bereich der Schlossstufen
- Großkonzerte am Deutsches Eck und auf der Festung
Als prominenter Unterstützer für Konzertveranstaltungen wurde Thomas Anders genannt.
Außerdem sollen Verkehr und Tourismus stärker vernetzt werden:
- zusätzliche Parkflächen auf der Niederberger Höhe,
- eventuell ein neues Parkdeck an der Südbrücke,
- sowie ein Schiffsshuttle Richtung Lahnstein mit möglichem Kombiticket „Buga Nord“.
Die Stadt betont dabei, dass möglichst viele Maßnahmen auch nach 2030 dauerhaft bestehen bleiben sollen und nicht nur temporäre Buga-Projekte sein sollen.
Wir danken Herrn Langner ganz herzlich für diese überaus wertschätzende Einladung und versichern, dass wir an seiner Seite stehen. Denn genau darin liegt die besondere Stärke unseres Vereins: Wir BUGA-Freunde Koblenz leben nicht in Erinnerungen an 2011 – wir nutzen die Erfahrung von damals als Energie für morgen.












Fotos: Friedhelm Zernack
/